Starkregen im Westen
Live Ticker zum Nachlesen
Starkregen hat im Westen zu Überflutungen geführt. Besonders in NRW standen unter anderem in Mönchengladbach und in Bedburg Straßen unter Wasser. - © dpaIm Westen und Südwesten hat es am Dienstag ergiebigen und teils gewittrigen Dauerregen gegeben. Punktuell kam es zu Überflutungen. Alles Wichtige zum Nachlesen:
13:58 Uhr: Dauerregen zieht ab
Die Wetterlage hat sich in der vergangenen Stunde deutlich entspannt. Der Dauerregen zieht langsam aus den am stärksten betroffenen Gebieten ab. Von Westen her folgen zwar noch einzelne Schauer, aber große Regenmengen kommen nun nicht mehr zusammen.
Abziehenden Regen live verfolgenWetterRadar
13:35 Uhr: Höchstes Bürogebäude in Köln ohne Strom
Der Kölnturm ist nach dem ergiebigen Dauerregen am Mittag ohne Strom. Laut Versorger Rheinenergie musste die Stromversorgung unterbrochen werden, da Wasser in die Tiefgarage eingedrungen war und eine Gefahr darstellt.
12:35 Uhr: Leichte Entwarnung: Vielerorts "Glück im Unglück"
Die befürchteten extremen Folgen sind glücklicherweise ausgeblieben. In und um Luxemburg ist man trotz der gewaltigen Regenmengen am Schlimmsten vorbeigeschrammt. In Nordrhein-Westfalen fiel der meiste Regen nicht in der Eifel, sondern weiter nördlich im Flachland.
Mancherorts kam es dennoch zu Überflutungen und auch zu Schäden, wie zum Beispiel in Bedburg oder in Mönchengladbach.
Der Dauerregen zieht nun aus den betroffenen Regionen langsam ab und die Lage entspannt sich in den nächsten Stunden weiter.
12:20 Uhr: Im Dauerregen herbstlich kühl
Die vom Dauerregen betroffene Region ist auch im TemperaturRadar deutlich zu erkennen. Abseits des Regens zeigt das Thermometer 20 bis 22 Grad an. Dort, wo es bereits seit der vergangenen Nacht regnet, werden nur herbstliche 14 bis 16 Grad gemessen.
12:05 Uhr: Pegel an der Erft steigen örtlich weiter
Die Pegel kleinerer Flüssen steigen in manchen Regionen nur noch leicht an oder stagnieren sogar. An der Erft bei Grevenbroich im Rhein-Kreis-Neuss liegt der Flusspegel aktuell über der Meldestufe 3 und steigt weiter. Flussaufwärts sinkt der Wasserstand allerdings bereits wieder.
11:35 Uhr: Evakuierungen in Bedburg
In Bedburg in Nordrhein-Westfalen sind mehrere Straßen überflutet und Keller vollgelaufen. Die Feuerwehr und das THW sind im Einsatz. Vorsorglich wurden Anwohner im Bereich des Pützbachs aufgefordert, sich in Sicherheit zu begeben.
Bislang kamen in Bedburg mehr als 130 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen.
11:10 Uhr: Fotostrecke: Starkregen und Überflutungen in NRW
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Nach starken Regenfällen in der Nacht zum Dienstag stehen Anwohner in Bedburg westlich von Köln in einer überfluteten Straße. - © nonstopnews10:45 Uhr: Pegel an der Ahr steigen nur moderat
Im Ahrtal ist die Lage trotz der kräftigen Regenfälle derzeit unter Kontrolle. Zwar stieg der Pegel der Ahr innerhalb kurzer Zeit um etwa 50 Zentimeter an, eine neue Flutkatastrophe wie im Jahr 2021 ist allerdings ausgeschlossen.
10:05 Uhr: Entspannung im Saarland und in Rheinland-Pfalz
Im Saarland und im Westen von Rheinland-Pfalz lässt der Regen immer mehr nach. Dort entspannt sich die Lage langsam.
Weiter angespannt bleibt die Lage im Süden und Westen von NRW sowie in den östlichen Teilen von Rheinland-Pfalz und in Teilen Baden-Württembergs.
Dort sind regional Regenmengen von 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter möglich, in Verbindung mit Gewittern auch deutlich mehr. Bis zum Nachmittag ziehen die Regenfälle unter Abschwächung nordostwärts.
09:35 Uhr: Straßen gesperrt und Staus
In Mönchengladbach und in Bedburg sind wegen der Überschwemmungen zahlreiche Straßen unpassierbar.
Zwischenzeitlich war auch der Düsseldorfer Universitätstunnel der A46 gesperrt. Ein Fahrstreifen ist nun wieder frei, aber es hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Auch auf anderen Autobahnabschnitten staut es sich wegen der Auswirkungen des Starkregens.
09:23 Uhr: Autos in Wassermassen
Im Süden von NRW hat der intensive Dauerregen zu massiven Überschwemmungen geführt. Die Aufnahme stammt aus Mönchengladbach.
09:12 Uhr: Enorme Regenmengen
Bisher sind große Regenmengen zusammengekommen. Seit Montagabend fielen im Süden von NRW und in Rheinland-Pfalz teils über 50 Liter pro Quadratmeter.
Das saarländische Berus an der Grenze zu Frankreich sowie Tönisvorst bei Mönchengladbach melden jeweils rund 70 Liter. Einzelne private Wetterstationen im westlichen NRW haben schon über 100 Liter gemessen. Bedburg registrierte 134 Liter!
08:53 Uhr: Krisenstab in Bedburg
In Bedburg nordwestlich von Köln prasselten bisher 100 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Vorsorglich wurden Bewohner aus ihren Wohnungen evakuiert. Ein Krisenstab ist eingerichtet. Hier ein Lagebericht des Bürgermeisters:
08:40 Uhr: Überflutungen im Saarland
Im Saarland halten sich die Schäden bisher noch in Grenzen. In Völklingen und Mettlach führten umgestürzte Bäume zu Straßensperrungen. Einzelne Keller wurden durch Starkregen überflutet und Straßen überschwemmt. Betroffen waren unter anderem Merzig, Rehlingen-Siersburg und Überherrn.
08:27 Uhr: Angespannte Lage in Mönchengladbach
Einsatzkräfte rückten in Mönchengladbach bis zum frühen Morgen Dutzende Mal aus. Unter anderem befreite die Feuerwehr eine Familie aus einer vollgelaufenen Wohnung. Auch Autofahrer mussten aus ihren Autos gerettet werden.
08:16 Uhr: Überflutungen in der Eifel
In Teilen der Südeifel hat die Feuerwehr wegen überfluteten Fahrbahnen und Wasser in Gebäuden viel zu tun gehabt. Vor allem in den Orten Lahr, Körperich und Neuerburg regnet es stark.
In Lahr waren Straßen zeitweise nicht passierbar. Umgestürzte Bäume mussten entfernt werden, vor allem in den Verbandsgemeinden Arzfeld, Südeifel und Gerolstein.
08:00 Uhr: Hochwasser an der Erft
Die Pegel kleiner Flüsse steigen in manchen Regionen schnell an, wie hier am Pegel Neubrück/Erft. Dort wird bald der Informationswert 3 oder die Meldestufe 3 erreicht.
Die Pegel-Höchststände kommen etwas später. Wer in Bach- oder Flussnähe wohnt, sollte die Lage im Blick behalten. An größeren Flüssen werden die Wasserstände erst ab morgen spürbar ansteigen.
Alle Pegelstände im ÜberblickMehr erfahren
07:28 Uhr: Regenfälle im WetterRadar
Aktuell regnet es vom Münsterland über das Rheinland und Saarland bis zum Südschwarzwald ergiebig und länger anhaltend.
Das Regenband verlagert sich nur langsam nordostwärts. Regional kommen bis zum Nachmittag 30 bis 60 Liter pro Quadratmeter zusammen.
07:00 Uhr: Erste Überflutungen in NRW
Im Stadtgebiet von Bedburg im Rhein-Erft-Kreis musste die Feuerwehr zu mehr als 90 Einsätzen ausrücken. Innerhalb weniger Stunden hatte es soviel geregnet wie sonst im ganzen Monat September. Keller liefen voll, Straßen wurden überflutet.
Auch Mönchengladbach ist von Unwettern betroffen. Zeitweise war der Feuerwehr-Notruf in der Nacht überlastet.