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Neue Studie: Ein kalter Nordatlantik begünstigt Hitzewellen in Mitteleuropa

18:35
9. Januar 2024

Studie über Nordatlantik
So können Hitzewellen begünstigt werden

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat den Zusammenhang zwischen einem kalten Nordatlantik und europäischen Hitzewellen untersucht.Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat den Zusammenhang zwischen einem kalten Nordatlantik und europäischen Hitzewellen untersucht.

Neue Studie: Es gibt einen Zusammenhang zwischen einem kalten Nordatlantik und einem warmen Mitteleuropa. Ursache ist eine meteorologische Kettenreaktion.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel zeigt einen Zusammenhang zwischen der Wassertemperatur des Nordatlantiks und der Lufttemperatur in Mitteleuropa. Besonders in den Jahren 2015 und 2018 konnte der Einfluss vom kalten Ozeanwasser auf unsere kontinentalen Hitzewellen beobachtet werden.

Schon gewusst?

Es gibt keine einheitliche Definition. Wir bei WetterOnline sprechen von einer Hitzewelle, wenn die Höchsttemperatur an drei oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen 30 Grad und mehr erreicht.

Momentan ist das Oberflächenwasser des Nordatlantiks seit längerer Zeit überdurchschnittlich warm. Sinken die Wassertemperaturen dort im Sommerhalbjahr, begünstigt dies nach Ansicht der Forschenden Hitzewellen in Mitteleuropa.

Umgangssprachlich kann man dies als „Klimawippe“ bezeichnen, denn die Abkühlung in einer Region führt zu einer Erwärmung in einer anderen.

Kaltes Wasser im Nordatlantik begünstigt die Entwicklung ausgeprägter Tiefdruckzonen. Diese schieben auf ihrer Vorderseite (im Ostatlantik) in höheren Luftschichten warme Luft nach Europa. Das wiederum trägt zur Bildung eines Hochs über dem Kontinent bei.

Es entsteht eine trockene und wolkenfreie Zone, die über längere Zeit stabil bleibt. Damit sind die Voraussetzungen für eine Hitzewelle in Mitteleuropa gegeben.

Begünstigender Faktor für Hitzewellen

Konkret wurden die Lufttemperaturen in Mitteleuropa und die Oberflächentemperatur des Meeres im Zeitraum von 1979 bis 2019 verglichen. Dabei konnten zwölf Kälteperioden im Nordatlantik identifiziert werden, auf die eine Hitzewelle in Europa folgte.

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Umgekehrt gab es 17 europäische Hitzewellen, denen ein Rückgang der Meerestemperaturen vorangegangen war. Laut den Autoren der Studie sind die kühlen Meerestemperaturen aber keine Voraussetzung, sondern eher ein begünstigender Faktor für Hitzewellen.

Sommer 2015 und 2018 stechen hervor

Besonders deutlich war dieser Zusammenhang in den Sommern 2015 und 2018: Damals sanken die Meerestemperaturen im Nordatlantik kurz vor markanten Hitzewellen um rund zweieinhalb Grad unter die Durchschnittswerte ab. In Mitteleuropa und Skandinavien stiegen daraufhin die Lufttemperaturen um bis vier Grad über die für diese Zeit durchschnittlichen Werte.

Durch die Erkenntnisse der Studie könnte die Vorhersage für europäische Hitzewellen in Zukunft verbessert werden. Um den entdeckten Zusammenhang zu bestätigen, ist laut den Autoren der Studie allerdings weitere Forschung notwendig.

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